| Edelsteintherapie |
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![]() links geschliffene Steine (Kugel, Pyramide), mitte/hinten in natürlicher Form, vorn zwei Achatscheiben und rechts verschiedene Trommelsteine GeschichtlichesVerschiedene Rezepturen über die Anwendung von Mineralien in der Medizin sind im "Papyrus von Ebers" zu finden. Aber nicht nur in Ägypten fanden edle Steine in der Heilkunst Anklang. Vor etwa 5000 Jahren verfasste der legendäre Arzt Shen Nung das erste Medizinbuch Chinas, in dem er sich unter anderem auch mit der Wirkung von Edelsteinen auf den Organismus auseinander setzte. Als traditionelles Heilverfahren hat die heutige Steinheilkunde einige der historischen Anwendungen bis heute beibehalten. Erst durch die Berührung mit dem antiken Rom drang das Wissen von den geheimnisvollen Kräften der Mineralien zu den Germanen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden zur Behandlung der Kranken und Verwundeten nur die Heilkräfte der Pflanzen eingesetzt. Entscheidenden Einfluss auf die Verbreitung der heilkundlichen Kenntnisse über Edelsteine nahmen die Bücher von Isidor von Sevilla (560-636) und dem Benediktiner Marbod von Rennes (1035-1123). Heute wird vor allem die Äbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179) mit dem Wissen um die Heilkraft der Steine in Verbindung gebracht. Die später heilig gesprochene Mystikerin glaubte, dass Erkrankungen nicht nur Physische, sondern auch psychische und spirituelle Ursachen haben. Buchempfehlung: "Das große Lexikon der Heilsteine" von Dieter Stephan und David Aschberg (Weltbildverlag) |






